Von El Calafate nach El Chaltén und Perito Moreno

Viele Reisende kombinieren El Calafate Reisen mit einem Abstecher auf die chilenische Seite: Dort bietet der Paine-Gebirgsstock im Nationalpark Torres del Paine ein ähnlich spektakuläres Bild. Zwischen Südbuchen, Zypressen und Calafate-Büschen, wo die roten und goldgelben Farbkleckse ein Standquartier aufschlagen, um das salopp auszudrucken, ziehen sich Schleich- und Wanderwege durch die Landschaft. Diese bieten überraschende Ausblicke auf den bläulich-weiß faszinierenden Perito-Moreno-Gletscher an.

El Chalten unter den Wolken - riomanso - CC BY 2.0
El Chalten unter den Wolken – riomanso – CC BY 2.0

Ein Mini-Trekking, das über 2 Stunden dauert und auf den Randzacken des Eisgefildes mit seinen wie von innen beleuchteten blauen Höhlen beginnt, ist das Highlight dieses Gletschererlebnisses. Am einfachsten kommt man nach El Calafate von Rio Gallegos, auf der rund 300 km langen Asphaltroute über den Knotenpunkt Esperanza. Zu Pferd oder ohne arbeitssparende Technik zieht man an der Stelle weiter, wo es keine Straßen mehr gibt, tief in die Wälder mit unbekannten Seen, hinauf in die Berge.

El Calafate mit seiner unglaublichen Natur -Bas Wallet - CC BY 2.0
El Calafate mit seiner unglaublichen Natur -Bas Wallet – CC BY 2.0

Es gibt übrigens auch die andere Andenseite. Will man sich da umschauen, bietet sich der Reisebus nach Chile am besten. Entweder fährt man über Peulla , eine entnervende, aber überwältigend schöne Strecke,  oder über die neuerdings gut ausgebaute La Angostura, hinauf zum Tromen-Paß und wieder hinab nach Osorno ins chilenische Seengebiet.

Über Chascomus, wo viele Halt machen, um auf dem dortigen See zu segeln und zu angeln, führt die Straße südwärts durch die Pampa, die so flach ist, daß sich ein entnervter Estanciero eine Privat-Pyramide aus Pampaerde aufschütten ließ, um die Monotonie zu durchbrechen, zur Atlantikküste. Dort sind, nördlich vom berühmten Seebad Mar del Plata, neuerdings einige kleine Seebäder entstanden, darunter Pifiamar — mit Kasino — und Villa Gesell, das stürmisch wächst, beide gesegnet mit einer friedvollen Landschaft.

Zu empfehlen ist ein geführter Ritt quer durch das Baguales-Massiv an der argentinisch-chlienischen Grenze – entweder von El Calafate südwärts nach Rio Turbio oder nach Chile in den Parque Nacional Torres del Paine.

Torres del Paine-Nationalpark - FlickrLickr - CC-BY-2.0
Torres del Paine-Nationalpark – FlickrLickr – CC-BY-2.0

Seit vielen Jahren überqueren Rucksackreisende die Grenze, um per Boot, zu Fuß und per Bus zu dem abgelegenen chilenischen Dorf Villa O’Higgins zu gelangen, dem südlichsten Punkt von Chiles Carretera Austral. 1965 war das Grenzgebiet jedoch noch umstritten. Damals starb Leutnant Heman Merino, der Anführer einer chilenischen Polizeipatrouille, in einem Feuergefecht mit argentinischen Grenzwachen. Für chilenische Nationalisten ist Merino eine Symbolfigur. Auch die Argentinier haben ihm ein kleines Denkmal errichtet – als Zeichen des guten Willens.

Wer mit dem Flugzeug anreist, hat von Frankfurl/Main, Zürich und Genf aus Direktverbindungen mit Acrolincas Argentinas, mit LAN-Chile, Lufthansa, SAS und Swissair. Hin- und Ruckflug werden z. B. von Lufthansa und Ae- rolineas Argentinas nach Buenos Aires und Montevideo ab Frankfurt zum Wochenend-Tarif (Aufenthalt 14 Tage bis 3 Monate) angeboten. Für Reisende nach Asuncion ist der Holiday-Tarif preisgleich mit Buenos Aires und Montevideo, doch verlängert sich die Reisezeit durch Umsteigeaufenthalte. Im allgemeinen kann man sich in den einzelnen Jahreszeiten in Argentinien und Uruguay so kleiden, wie man dies in den entsprechenden Jahreszeiten in Mitteleuropa tun würde. Für die Sommermonate in Uruguay und im nördlichen Argentinien genügt sogar leichtere Kleidung als von zu Hause gewohnt.

Unbedingt zur Ausrüstung gehören eine gute Sonnenbrille und eine breitkrempige Kopfbedeckung, die notfalls auch den Nacken schützt , denn dies ist wichtig bei Reisen in die heißen Gebiete und ins Hochgebirge, festes Schuhwerk vor allem für Reisen ins Hochgebirge, schließlich ein leichter Regenschutz.

Außerdem sind eine Impfung gegen Tetanus und eine Hepatitis-Vorsorge zu empfehlen.

Die Top-3 Hotels in El Calafate auf einen Blick

In der Provinz Santa Cruz gibt es Unterkünfte aller Kategorien. Die staatlicherseits vergebenen Sterne versprechen manchmal mehr, als sie in der Realität halten können. Generell kann man sagen, dass die Hotels im Süden Argentiniens teurer sind als im Norden. Engpässe bei den Hotels in El Calafate und anderen beliebten Reisezielen des Landes können sich im Ferienmonat Januar ergeben, denn die Zimmernachfrage ist riesengroß.

El Calafate ist das Tor zum Los Glaciares Nationalpark und bietet eine Fülle von Unterkunftsmöglichkeiten, Restaurants und Reiseveranstaltern, die Touren zu den bizarren Eislandschaften im Park oder zum Fuße des beeindruckenden Fitz-Roy-Massivs organisieren, welches nach Robert Fitzroy (1805-1865), dem Kapitän auf Charls Darwins Forschungsschiff „Beagle“, benannt wurde.

Willkommen in El Calafate - Ian Gampon - CC BY 2.0
Willkommen in El Calafate – Ian Gampon – CC BY 2.0

Ein Blick auf eine staubige Kleinstadt am Ufer des Lago Argentino, die hauptsächlich aus Hotels, Hosterias, Supermärkten und Touranbietern besteht, erinnert mehr an einen Winterort in Europa als an Lateinamerika. An den Hängen um El Calafate befinden sich gemütliche Häuschen umgeben von säuberlich gepflegten Blumenbeeten, denen Schweizer Chalets Pate gestanden haben; die Straßen atmen Ordnung und Gepflegtheit. Dieser freundliche Aspekt El Calafates ist nur ein Grund, warum zu jeder Jahreszeit die Jets aus Buenos Aires und Rio täglich Hunderte von Urlaubern herbringen.

Der Charme der Siedlung ist eindeutig, die Preise oft zu gesalzen. Dennoch kommt um El Calafate einfach niemand herum, denn es ist das Basislager für alle Besucher des Parque Nacional Los Glaciares.

Ein sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis bieten die Hotels des Automobilklubs ACA. Wer dort schlafen will, muss Mitglied sein. Gute Mittelklassehotels sind i. d. R. ab ca. $ 50 zu haben. Ab ca. $ 100–200 pro Nacht logiert man nobel und zentral.

Die besten Unterkunftsmöglichkeiten der Stadt:

  • 1894 wurde eines der speziell als Hotel errichtetes Gebäude fertig: das Hotel La Leona. Heute fahren Reisende einfach auf der RN 40 zum Hotel La Leona, das modernisierte, wenn auch keine luxuriösen Unterkünfte bietet. Die Renner sind Kuchen, Brote, Tee und ein Espresso für die Insassen der Busse, die hier auf dem Weg von El Calafate nach El Chalten halten;
Hotel La Leona in El Calafate - Almonroth - CC-BY-SA-3.0
Hotel La Leona in El Calafate – Almonroth – CC-BY-SA-3.0
  • das 2004 eröffnete Eolo imitiert den Stil einer typischen patagonischen Estancia. Die Zimmer sind allerdings größer und sehr viel bequemer als die originalen Pendants aus dem 19. Jahrhundert;
  • das glänzende neue Boutique-Hotel Blanca Patagonia hat eine eigene Weinbar und Annehmlichkeiten wie ein Spielzimmer und ein Fitness-Studio. Alle Zimmer sind mittelgroß.

In der oben erwähnten Gegend der einfachen Hotels gibt es auch viele sehr preisgünstige Restaurants, besonders auf der Av. del Libertador.

Für die Tour durch Feuerland und das südliche Patagonien sollte man mindestens zehn Tage einplanen. Am besten nutzt man öffentliche Verkehrsmittel, denn die Busverbindungen zwischen den Orten sind ausreichend und lange Autofahrten über Schotterpisten nicht jedermanns Sache. Fahrpreise können nicht genannt werden (ständig inflationsbedingte Änderungen).

Los Glaciares ist eines der Top-5 Phänomene Argentiniens

Das 6000 km2 große Landschaftsschutzgebiet Los Glaciares im Südwesten des Hinterlands Santa Cruz hat seinen Namen den 9 Gletschern zu schulden, deren Schmelzwasser in die Seen Viedma und Argentino fließt. Die Gletscher sind Element einer überwältigen Eisdecke, die in Quere rund 1300 m über dem Meeresniveau liegt und mit etwa 500 km Länge und bis zu 40 km Breite das sogenannte Kontinentale Patagonische Eis bildet.

Nationalpark Los Glaciares Panorama - Fredlyfish4 - CC-BY-SA-4.0
Nationalpark Los Glaciares Panorama – Fredlyfish4 – CC-BY-SA-4.0

Das sind insgesamt ca. 15 vom Patagonischen Eisfeld genährten Hauptgletscher, die nach Osten driften, um in die argentinischen Andenfußseen zu fließen. Am meisten bewunderte Darsteller auf diesen Trips sind jedoch die vorbeidriftenden tempanos (Eisberge), die als 70 m hohe Türme von der Vorderkante des Upsala abbrechen und nun von Wasser und Wind zu monumentalen Kunstwerken modelliert werden.

Zudem sind diese Gletscher dadurch bekannt, dass sie periodisch einen Arm des Lago Argentino abschnüren.  Es kommt öfter vor, dass im Spätsommer (Januar bis Februar) die meist etwas abgeschmolzenen Gletscher dem Wasserdruck nicht mehr standhalten könne, und so kommt es zu einem mächtigen Durchbrechen, der gewaltigen sich auftürmenden Eisberge. Dieses Ereignis und dieser Anblick sind ohne Zweifel der Wunschtraum aller Besucher!

Los Glaciares Nationalpark - ein Naturschutzgebiet in Santa Cruz - Jorge Láscar - CC BY 2.0
Los Glaciares Nationalpark – ein Naturschutzgebiet in Santa Cruz – Jorge Láscar – CC BY 2.0

Gletscher über Gletscher türmen sich auf, aber auch Wolkenberge, die am trügerischen blauen Himmel ihre Verhüllungsspiele treiben, ehe man die Kamera zur Hand hat.

Es handelt sich dabei insbesondere um das Naturphänomen des Moreno-Gletschers, das man als ein märchenhaftes Naturschauspiel aus nächster Nähe beobachten kann. Es ist das Vorrücken der Gletscher in den See Lago Argentino. Ein weiterer berühmter Anziehungspunkt ist die geologische Kuriosität der versteinerten Wälder, die westlich der Hafenstadt Puerto Deseado gelegen sind. Die gigantischen Felstürme stehen Luftströmungen im Wege wie Brückenpfeiler einem Fluß.

Zu Füßen dieses vielleicht erhabensten Bergwunders der argentinischen Anden liegt die 50-Einwohner-Siedlung El Chalten.  Sie bildet den nördlichsten Außenposten des Nationalparks Los Glaciares und nennt sich voller Stolz und ungeachtet ihrer Winzigkeit  Trekkingmetropole dieser Region. Das vorgezeichnete 70-km-Netz von den hier beginnenden Wanderpfaden bietet unendlich viele Durchschlupfe in alle Ecken und Winkel der wald- und lagunenreichen Gebirgswelt an. Wenn einem danach ist, diese durchzukriechen, nur zu! Ganz zu schweigen von den Aufstiegen. Jahr für Jahr schlagen die ehrgeizigsten Bergsteiger der Welt hier ihr Basislager auf.

Vom Parque Nacional Los Glaciares ist es über die Sierra Los Baguales nur ein Katzensprung zum chilenischen Parque Nacional Torres del Paine. Allerdings gibt es keine Straßenverbindung zwischen den Parks. Sie müssen bis nach Esperanza zurück und dann auf der RN 40 bei Cancha Carrera oder bei Rio Turbio nach Chile hineinfahren.

Doch die größten Sehenswürdigkeiten liegen immer noch jenseits der Ortsgrenze im Parque Nacional Los Glaciares.

Anreise

  • Die Flugstrecke Buenos Aires – Rio Gallegos, kleinere Maschinen bringen dich weiter nach Calafate am Südufer des Lago Argentino;
  • Bustouren (Bus und Boot inkludiert) werden in der Saison täglich von mehreren Veranstaltern angeboten (Auskunft im Touristenbüro). Die Route geht in den Park und zum Upsala-Gletscher.
Los Glaciares Nationalpark - eine unvergessliche Landschaft - Fredlyfish4 - CC-BY-SA-4.0
Los Glaciares Nationalpark – eine unvergessliche Landschaft – Fredlyfish4 – CC-BY-SA-4.0

Der einzige Flughafen in der Provincia de Santa Cruz, den größere Gesellschaften anfliegen, ist Rio Gallegos. Kleinere Gesellschaften wie LADE, Kaiken, El Pinguino und LAPA haben mehrere Städte im Programm, vor allem Calafate. In manchen Städten gibt es einen Aeroclub, von wo aus Besucher zum Fotografieren in die Lüfte steigen können.

Am Lago Argentino und am Perito Moreno

Das südliche Ufer des Lago Argentino, gebildet vom Brazo Rico und vom Canal de los Tempanos, wird heute besucht. Mit einer Fläche von 1600 km2 ist der Gletschersee das größte Binnengewässer des Landes. 1873 wurde der Lago Argentino von einer Expedition entdeckt, die von der Atlantikküste flussaufwärts aus die Quelle suchte. Der gewaltige Gletschersee speist den Rio Santa Cruz immer noch. Die Expeditions-teilnehmer beschlossen, die endlose Flusswanderung abzubrechen, als sie die windgepeitschten Wellen nachts ans Seeufer schlagen hörten. Ein in den Boden gerammtes Ruder mit der argentinischen Flagge und eine in einer Flasche hinterlassene Botschaft waren die Signale zur späteren Besiedlung. Auf den stolzen Namen Lago Argentino taufte der Patagonien-Pionier Francisco Moreno den türkisfarbenen See, der mehr als doppelt so groß ist wie der Bodensee.

Argentinien - Patagonien - El Calafate - Perito-Moreno-Gletscher - McKay Savage - CC BY 2.0
Argentinien – Patagonien – El Calafate – Perito-Moreno-Gletscher – McKay Savage – CC BY 2.0

Zunächst das zögernde Eindringen des Seewassers in die kompakte Eismasse, nach einigen Stunden Einstürze von wachsender Dramatik, schließlich ein gewaltiger Wasserschwall, der die gesamte Eiswand mit sich reißt. Als in Europa noch der Erste Weltkrieg tobte, waren weiße Siedler erstmals Augenzeugen des Durchbruchs des Moreno-Gletscher-Eisdamms. Damals riefen die Anwohner am Lago Argentino die Armee zu Hilfe, weil sie um ihre Behausungen und ihr Vieh fürchteten. Seither wiederholt sich der Rhythmus des Gletschers mit Vorstoß, Stau und Durchbruch alle zwei bis vier Jahre, immer beobachtet, gefilmt und fotografiert von der faszinierten Besuchermenge, die das Glück hat, zur richtigen Zeit vor Ort zu sein.

In El Calafate, Patagonien, Argentinien - Douglas Scortegagna - CC BY 2.0
In El Calafate, Patagonien, Argentinien – Douglas Scortegagna – CC BY 2.0

Mitunter verursachen die riesigen Eiswände, die ins Wasser stürzen, meterhohe Wellen, und diese haben schon manchen Beobachter am Rande des Sees in den Tod gezogen. Weitere dieser schwimmenden Eismonumente findet der Naturfreund nach einer 3-stündigen Schifffahrt in der Nähe des ebenfalls in den Lago Argentino mündenden  Upsala-Gletschers.

 Bei Perito Moreno-Gletscher, Patagonien, Argentinien - Douglas Scortegagna - CC BY 2.0

Bei Perito Moreno-Gletscher, Patagonien, Argentinien – Douglas Scortegagna – CC BY 2.0

In manchen Jahren laden die unbarmherzigen Pazifikstürme extrem viel Schnee und Regen in den höheren Lagen des Gletschers ab. Irgendwann beginnen die Eismassen dann den Abfluss des Brazo Rico, einen Seitenarm des Lago Argentino zu blockieren. Allmählich steigt der Wasserspiegel hinter dem Gletscher, so dass der Druck so groß wird, dass die Eismauer urplötzlich zerbricht und ein Sturzbach aus Eis und Wasser sich in den Lago Argentino wie zuletzt im Juli 2008 ergießt. Doch das passiert nur alle paar Jahre, die meiste Zeit können die Besucher auf kleinen Katamaranen relativ nahe an den Gletscher herankommen.

Bis zum Jahr 1988 geschah dies alle vier bis fünf Jahre, seit diesem Zeitpunkt hat sich das Wachstum des Gletschers verlangsamt. Seine 4 bis 5 km breite, lamellenförmig gerändelte Zunge schiebt der Gletscher mit nicht weniger als 40 cm pro Tag in den Lago Argentino vor.

Auch ohne dieses beeindruckende Naturschauspiel zieht es von Jahr zu Jahr mehr Neugierige zum Lago Argentino, unter ihnen Wanderer und Bergsteiger, aber auch Liebhaber von Fauna und Flora. Bereits während der Anreise lassen sich Andenkondore beobachten, die sich vom ewigen, oft stürmischen Westwind tragen lassen. Mit ein wenig Glück zeigen sich Guanakos, südamerikanische Verwandte der Kamele, oder einer der ebenso scheuen wie selten gewordenen Südandenhirsche, die auch Huemul genannt werden.

Lago Argentino - Patagonien - Douglas Scortegagna - CC BY 2.0
Lago Argentino – Patagonien – Douglas Scortegagna – CC BY 2.0

Aus der El Calafate-Beere, nach der die gleichnamige Stadt benannt wurde, gewinnen die Einheimischen köstliche Marmeladen und Desserts, und wer als Fremder die Frucht kostet so der Volksmund wird wiederkommen. Die jährliche Besucherzahl von 60 000 Touristen, darunter so mancher „Wiederholer“, scheint das Orakel des 1600-Betten-Ortes zu bestätigen.

Verkehrshinweise

  • Flughafen am Lago Argentino; Flüge nach Rio Gallegos, Rio Grande, Ushuaia, Bariloche, Esquel, Trelew, Comodoro Rivadavia, Mendoza, Neuquen.
  • Busse nach Ushuaia, Rio Gallegos mit El Pingüino.

Unterkunft

  • Nur wenige Hotels in der Stadt bieten einen vergleichbaren Blick auf den Lago Argentino, wie ihn die Gäste der Hosteria Kelta haben.
  • Auf den Höhen über dem Zentrum von El Calafate bietet Puravida schöne Ausblicke auf die Laguna Nimes, ein Schutzgebiet für etwa 100 Vogelarten, und den Lago Argentino.
  • Zu den Estancias in der Nähe von El Calafate, die für das Publikum geöffnet sind, gehört La Cristina am Ende eines Fjordes beim Upsala-Gletscher, die Estancia Rio Bote verfügt über einen Zeltplatz am Rio Santa Cruz, sehr exklusiv ist das 5 Sterne Haus Hosteria Alta Vista oberhalb des Lago Argentino.

Kontinentales Klima in El Calafate

El Calafate liegt am Argentino-See. Das quirlige Städtchen mit schicken Läden, Restaurants und einem relativ angenehmen Klima ist eine willkommene Abwechslung für Reisende, die aus der dürren patagonischen Steppe im Norden kommen. Im Sommer ist das Klima in El Calafate trocken, sonnig, kühl und windig; die durchschnittliche Temperatur liegt bei etwa 20 °C, mit einem Maximum von 30 °C und einem Minimum von 10 °C.

Die klimatische Bandbreite Argentiniens reicht von den Tropen bis zum Südpolarmeer. Kein Wunder also, dass fast alle Urlauber auf ihre Kosten kommen: Sonnenfreunde an den Atlantikstränden und an den Iguazu Wasserfällen, Bergsteiger auf den Gipfeln der Andenkette, Wanderer in den Nationalparks, Naturliebhaber auf der Valdes-Halbinsel, Kulturinteressierte beim Besuch der Jesuitenmissionen im Norden und Reiter oder Luxusurlauber beim Estancia-Urlaub.

El Calafate - Lago Argentino - Wybren - CC BY-SA 2.0
El Calafate – Lago Argentino – Wybren – CC BY-SA 2.0

El Calafate umringen eine Reihe von historischen Estancias, die ein natur- und erlebnishungriges Publikum willkommen heißen: Nibepo Aike, Alta Vista, Maria Elisa y Franka und Rio Bote. In Calafate ist es möglich, ein Boot aufzutreiben, mit dem man, dick eingepackt, denn hier ist es auch im Sommer mitunter empfindlich kühl, zum großen Gletscher fahren kann. Wie weit man herankommt, hängt von der Unerschrockenheit des Skippers ab, denn wenn die Eiswand unter mächtigem Krachen Eisberge kalbt, haben die mächtigen Wellen schon so manches Boot umgeworfen.

Anders als im Rest des Landes widmen sich im tiefen Süden die Estancias nicht der Rinder-, sondern der Schafzucht. Das Klima ist rauer, das Landschaftserlebnis vielleicht noch intensiver, das Gefühl der Abgeschiedenheit noch ausgeprägter. Für Besucher geöffnet sind die Estancias der Provinz Santa Cruz (südliches Patagonien) in der Regel nur in den Monaten von November bis März.

Da Argentinien auf der Südhalbkugel liegt, dürfte es Europäern manchmal als verkehrte Welt erscheinen. Die Sonne steht mittags im Norden, deshalb interessiert sich für Südbalkone niemand. Der zunehmende Mond sieht aus wie der europäische abnehmende, ist also rechts geöffnet. Ebenso sind die Jahreszeiten vertauscht. Das argentinische Sommerhalbjahr fällt in die Monate Oktober bis März.

Wegen der riesigen klimatischen Unterschiede muss man die Reiseroute und seinen Kofferinhalt sorgfältig planen. Der Vorteil ist, dass Argentinien immer Saison hat!

El Calafate (Argentinien) - Bas Wallet - CC BY 2.0
El Calafate (Argentinien) – Bas Wallet – CC BY 2.0

Die besten Monate für eine Reise durch Nord- und Zentralpatagonien sind Oktober bis April, wobei beliebte Destinationen wie El Bolsón, San Carlos de Bariloche und San Martin de los Andes wegen des großen Andrangs im absoluten Hochsommermonat Januar eher gemieden werden sollten. Etwas ruhiger geht es im Herbst oder Frühling zu, nur Bariloche hat während der Semesterferien im Oktober noch einmal ein erhöhtes Besucheraufkommen von angehenden Abiturienten auf ihrer letzten Klassenfahrt zu verzeichnen. Für Südpatagonien (El Calafate) hingegen empfiehlt sich der Hochsommer als Reisezeit, um die extreme Kälte und die kurzen Tage zu meiden. Von Mai bis September sind hier auch die meisten Unterkünfte geschlossen.

Da Argentinien in drei klimatischen Zonen liegt, ist auch die Flora entsprechend vielfältig. Tropische Wälder erstrecken sich im Norden des Landes. In den an Paraguay grenzenden Regionen kommt auch der „Quebracho“ vor, der für sein hartes Holz bekannt ist; die nationale Blume heisst „Ceibo“ und hat eine rötlich fleischige Knospe. Eindrucksvoll sind ferner die Jakarandabäume mit ihren violetten Blütenfedem, die die Straßen von Buenos Aires säumen.

Die landschaftliche und klimatische Vielfalt Argentiniens hat ein breites Spektrum an Tier- und Pflanzenarten hervorgebracht, deren Anzahl jedoch mit den Niederschlägen von Nordosten nach Südwesten abnimmt.

Ein kleiner doch prächtiger Ort namens Perito Moreno

Von der Stadt Perito Moreno aus führt eine befestigte Straße in das 57 km entfernte Los Antiguos, eine hübsche kleine Stadt am Ufer des Lago Buenos Aires, der jenseits der chilenischen Grenze Lago General Carreras heißt. Die kleinen Höfe bringen Milch, Honig, Erdbeeren und Gemüse hervor. An touristischen Einrichtungen gibt es ein Hotel, Bungalows und einen Campingplatz. Drei Kilometer westlich kannst du die chilenische Grenze überqueren und so nach Chile Chico sowie zu weiteren landschaftlich reizvollen Gegenden am Rio Baker gelangen.

Perito Moreno Gletscher - Eishöhle - Januar 2010 - S23678 - CC-BY-SA-3.0
Perito Moreno Gletscher – Eishöhle – Januar 2010 – S23678 – CC-BY-SA-3.0

Von Perito Moreno aus gelangt man am günstigsten zum Rio Pinturas, wo auf einer Anhöhe in den berühmten Cuevas de las Manos (zu Deutsch Höhle der Hände) interessante, 9000 Jahre alte Höhlenmalereien und wichtige archäologische Funde entdeckt worden sind. Die Zeit hat der Schönheit der Malereien nicht geschadet.

Perito Moreno-Gletscher - Chin tin tin - CC-BY-2.0
Perito Moreno-Gletscher – Chin tin tin – CC-BY-2.0

Das nächste lohnende Ziel heißt Nationalpark Perito Moreno. Dieser Park voller Berge, Seen, Flüsse und Wälder kommt nur auf einen Bruchteil der Besucherzahl, die der Nationalpark Los Glaciares verzeichnet.

Der Nationalpark Los Glaciares am Lago Argentino ist eines der beliebtesten Reiseziel für viele Touristen. Hier kalben neun Gletscher in den 1500 Quadratkilometer großen See, von denen der Perito Moreno mit einer 4 km breiten und 60 m hohen Eiswand der Mächtigste ist.

Mini-Trekking auf Perito Moreno Gletscher - sergejf - CC BY 2.0
Mini-Trekking auf Perito Moreno Gletscher – sergejf – CC BY 2.0

Das sogenannte „Kontinentale Patagonische Eis“ ist eine wohl knapp 500 km lange und 40 bis 60 km breite Eismasse mit 47 größeren Gletschern und Gipfeln, die Höhen bis zu etwa 3400 m erreichen.

Einer dieser Gletscher ist der Perito Moreno, der nach dem Erforscher dieser Gegend benannt wurde. Dieser Gletscher gehört zu den wenigen, die bis in die Gegenwart hinein noch immer wachsen.

Der schönste Blick bietet sich von einem der gegenüberliegenden Hügel aus. Während des Sommers blühen hier Gebirgsblumen und -sträucher in allen Farben. Man fühlt sich fast ins Voralpenland versetzt. Vor einem breitet sich die riesige Eisfläche des Perito Moreno aus. Es ist weniger die einförmige Fläche, die seine Aufmerksamkeit auf sich zieht, als vielmehr die vorderste Partie des Gletschers. Eine gewaltige 60 bis 80 Meter hohe, einen Kilometer breite und außerordentlich zerklüftete Eiswand ragt in den Gletschersee, einem Seitenarm des Lago Argentino.

In die Spalten und Löcher dringt das intensive Sonnenlicht und lässt manche Partien eisblau leuchten, ein herrlicher Kontrast zum matten Weiß der Gletscheroberfläche.

Perito Moreno Gletscher, Santa Cruz, Los Glaciares, Argentinien - Nyrkx - CC-BY-SA-3.0
Perito Moreno Gletscher, Santa Cruz, Los Glaciares, Argentinien – Nyrkx – CC-BY-SA-3.0

Wichtig: Das Trampen von Calafate zum Gletscher sowie zum Berg Fitz Roy ist äußerst schwierig.

Unterbringungsmöglichkeiten

  • Hotel Austral, Calle San Martin, freundlich und sauber;
  • Residencial Moreno am Parque Laguna, einfach und preiswert;
  • Gute Campingmöglichkeiten gibt es im Parque Laguna und am Fluß.

Verkehrsverbindungen

  • Bus: Tägliche Busverbindungen nach Los Antiguos, Chile Chico (Chile), Caleta Olivia, Fritz Roy, Puerto Deseado;
  • Flugzeug: Flugverbindungen bestehen mit LADE nach Comodoro Rivadavia, Calafate und Rio Gailegos.

Ausflüge

Für Angler ist eine Fahrt nach Los Antiguos am Buenos-Aires-See interessant (65 km). Zur Cueva de las Manos, 180 km südlich von Perito Moreno, gibt es keine Busverbindung.




Bergsicht von El Calafate aus

Die Hauptstadt des Departamento Lago Argentino in der Provinz Santa Cruz im Südwesten Argentiniens, El Calafate, mit seinen 3200 Einwohnern, ist ein beliebter Ausgangspunkt für den Nationalpark Los Glaciares. El Calafate ist das touristische Zentrum der südlichen Seeplatte auf etwa 200 m Höhe über dem Meeresspiegel. Die Stadt ist 313 km von Rio Gallegos entfernt. Auf halber Strecke liegt der Fernfahrerhalt La Esperanza, in der Nähe außerdem die Estancia Chali-Aike, die zahlende Gäste beherbergt. Vom hochgelegenen Aussichtspunkt Cuesta de Miguez aus kann man den gesamten Lago Argentino, die Berge und Gletscher rundum und sogar den Fitz Roy sehen.

Schöne Landschaft in El Calafate (Argentinien) - IngeliseJansen - CC0
Schöne Landschaft in El Calafate (Argentinien) – IngeliseJansen – CC0

El Chalten sollten Sie auf jeden Fall besuchen. An Unterbringungsmöglichkeiten gibt es  kleine Gasthöfe, ein paar Bungalows und Campingplätze, zudem Jugendherberge und noble Hotels. Weiterhin gibt es etliche Reisebüros und Restaurants. Die rustikale Estancia La Quinta liegt ganz in der Nähe. Im Sommer verkehren mehrere Busse täglich zwischen El Chalten und dem ca. 220 km entfernten El Calafate.

Der Parque Nacional Los Glaciares gehört zu den spektakulärsten des Landes und birgt zahllose Gletscher, die sich an den Berghängen hinabarbeiten und in den Fjorden der Seen Argentino und Viedma auslaufen. Immer wieder kann man spektakuläre Eisabbrüche erleben. Von El Calafate aus bieten sich verschiedene Exkursionen an.

Lama in El Calafate (Patagonien) - IngeliseJansen - CC0
Lama in El Calafate (Patagonien) – IngeliseJansen – CC0

Die Strecke nördlich von El Calafate bis nach Esquel zählt zu den einsamsten Abschnitten der legendären RN 40,  Argentiniens längster Fernstraße. Sie reicht von der bolivianischen Grenze bis Rio Gallegos am Südatlantik. Auf ihrem Weg durch Santa Cruz bietet sie unter meist wolkenlosem Himmel schier endlose Steppen, einen Nationalpark und eine UNESCO-Weltkulturerbestätte mit spektakulärer Höhlenmalerei. Auf den Höhen über dem Zentrum von El Calafate bietet die Hosteria Kelta schöne Ausblicke in Richtung Lago Argentino.

Der Perito Moreno-Gletscher, der mit dem Auto zugänglich ist, liegt ungefähr 80 km westlich der Stadt El Calafate am Ufer des Lago Argentino. Von den Aussichtsplattformen aus hat man eine gute Sicht auf den Gletscher und die Eiszunge, die auf das gegenüberliegende Land zuwächst und alle paar Jahre durch den angestauten Wasserdruck zerbricht. Der Durchbruch des Eisdammes ist ein spektakuläres Naturschauspiel.

El Calafate Wildnis - NMaia - CC-Zero
El Calafate Wildnis – NMaia – CC-Zero

Im Südwesten Patagoniens gibt es nur in Perito Moreno, Bajo Caracoles, Tres Lagos, El Calafate und Rio Turbio Tankstellen. Wenn man Nebenstraßen befährt, sollte man daran denken, dass hier grundsätzlich kein Benzin erhältlich ist. Man sollte sich daher weiterhin mit Sprit, Ersatzreifen, Lebensmitteln und einem Schlafsack ausrüsten.

El Calafate ist eine rasch wachsende Kleinstadt, doch ihre Geschichte spiegelt sich kaum im Stadtbild wider. Das Museo Regional El Calafate bemüht sich, die Vergangenheit zu dokumentieren. Angefangen von den hiesigen Ureinwohnern bis zu den ersten europäischen Siedlern.

Die Anden sind für Bergexpeditionen wie geschaffen

Die an der ganzen südamerikanischen Pazifikküste sich hinziehende Bergkette der Anden, die Höhen von weit mehr als 6000 m erreicht, gliedert sich über lange Strecken in West- und Ostkordillere und entfernt sich in Bolivien besonders weit voneinander und umschließt dort den Altiplano, eines der größten abflusslosen Hochländer der Erde. Die beiden Kordilleren und der Bergland setzen sich nach Argentinien hinein fort. Während die Westkordillere eine geschlossene Mauer und zugleich die Grenze zwischen Chile und Argentinien bildet, ist die Ostkordillere wenig geschlossen.

Südteil der Anden, Computergraphik (NASA World Wind) - JuWiki - Gemeinfrei
Südteil der Anden, Computergraphik (NASA World Wind) – JuWiki – Gemeinfrei

Die Bergkette der Anden,  die zu Chile entlang Argentiniens westlicher Grenze verläuft, ist ein Magnet für Bergsteiger aus aller Welt. Das Hauptgebiet zum Bergsteigen ist die Provinz Mendoza, 1300 km westlich von Buenos Aires, wo sich der fast 7000 m hohe Aconcagua als höchster Gipfel der westlichen Halbkugel erhebt. Alljährlich erklimmen ihn zahlreiche Expeditionen. Es gibt zehn anerkannte Routen, wobei die Nordroute die beliebteste ist.

Wandern in den Cordillera Huayhuash - Jeremyfrimer - CC BY-SA 3.0
Wandern in den Cordillera Huayhuash – Jeremyfrimer – CC BY-SA 3.0

Der Tupungato-Gipfel mit einer Höhe von 6500 m in Mendoza ist besonders schwierig. Man kann ihn nur erreichen, indem man einen Teil des Weges mit Maultieren zurück legt. Nicht ganz so anspruchsvoll sind zum Beispiel die Andengipfel Catedral (5300 m), Cuerno (5400 m), Tolosa (5400 m), Cüpula (5700 m), Almacenes (5650 m) und Pan de Azücar (5300 m). Eine beliebte Bergkette ist Cordon del Plata in der Provinz Mendoza, knapp 80 km von der Stadt Mendoza entfernt. Hier gibt es ebenfalls Bergtouren, die man ohne Profiausrüstung bewältigen kann. Die Gipfel El Plata (6300 m), Negro (5800 m), Pico Bonito (5000 m), Nevado Excelsior (6000 m), Rincón (5600 m) und Vallecitos (5800 m) ziehen regelmäßig eine große Zahl von Wanderern aus dem In- und Ausland an. Weitere beliebte Gipfel liegen in den Provinzen San Juan, Rio Negro, Neuquen und Santa Cruz.

Sierra Nevada del Cocuy - Petruss - CC BY-SA 3.0
Sierra Nevada del Cocuy – Petruss – CC BY-SA 3.0

Bergparks: Südlich entlang der Andenkette liegen zahlreiche Parks. Große, kleine, gutbesuchte oder abseits gelegene. Jeder von ihnen hat seine besonderen Attraktionen und seine charakteristische Eigenart. Von El Bolsón aus kann man den Nationalpark Lago Puelo besuchen. Dort gibt es gute Möglichkeiten zum Angeln sowie zum Zelten und Bootfahren. An Tieren ist lediglich die seltene Araukanertaube von besonderem Interesse.

Argentinien besitzt etwa zwanzig Nationalparks, einige davon liegen in den noch beinahe unerforschten Urwaldgebieten zwischen den Provinzen Salta und Chaco, z.B. der Nationalpark El Rey. Eine Anzahl von Nationalparks erstrecken sich weiter im östlichen Vorgebirge der Andenkette von der Provinz Neuquén bis hinunter zur Provinz Santa Cruz. Einige faszinierende Parks befinden sich im Gebiet der quasi-Wasserfälle, einer noch teilweise unberührten Urwaldzone im Norden des Landes, ferner in den tropischen Gebieten der Provinzen Formosa und Chaco sowie auch im Norden Argentiniens. Erwähnenswert ist die inmitten des Urwaldes gelegene Ruinenstätte von San Ignacio am Ufer des kleinen Flusses Yabebiri im gleichnamigen Tal in der Provinz Misiones.

Im äußersten Westen der Provinz Santa Cruz zählen der Parque Nacional Los Glaciares und seine Umgebung zu den Hauptattraktionen des Landes. Die Ortschaft um den Berg mit Wäldern und Hochebenen zieht vor allem Wanderer an. Die Berge, die wegen ihrer Gletscher zu den gefährlichsten weltweit zählen, locken erfahrene Bergsteiger an.

Spegazzini Gletscher - Nationalpark Los Glaciares in Patagonien - Argentinien - Luca Galuzzi 2005 - Lucag - CC-BY-SA-2.5
Spegazzini Gletscher – Nationalpark Los Glaciares in Patagonien – Argentinien – Luca Galuzzi 2005 – Lucag – CC-BY-SA-2.5

Der Nationalpark Nahuel Huapi und der gleichnamige Bergsee, der Nationalpark Perito Moreno in der Provinz Santa Cruz sowie der Nationalpark Bosques Petrificados de Jaramillo ca. 100 km westlich von Puerto Deseado, ein versteinerter Wald, der etwa 70.000 Jahre alt ist,  sind besonders populär. Der Parque Nacional Los Glaciares am Lago Argentino ist ebenfalls ein beliebtes Ziel wie auch Parque Nacional Los Cardones in der Provinz Salta – ein unumstrittenes Highlight am Touristikhimmel Argentiniens.

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